Santo Domingo – Grañon (26. April)

Heute schaff ich es kilometermaessig nicht besonders weit, denn ich treffe nach kurzer Zeit Gertrud wieder, die mir von der Herberge in Grañon erzaehlt. Einer der ersten von Freiwilligen organisierte Herberge inmitten einer alten Kirche. OK, das will ich mir zuerst einmal angucken bevor ich einwillige, denn heute waeren es nur 7km – sogut wie 1 Tag ausschlafen oder gar nichts machen.
Der erste Blick in die Herberge wirft mich jedoch dann doch vom Hocker, ein geraeumiger Gesellschaftsraum und ein paar Leute die vorm offenen Kamin sitzen. Alles klar, hier bleibe ich heute. Die Herbergsmutter kommt ein wenig spaeter begruesst uns alle, dann gehts auch schon los. Sie fordert uns auf ihr beim Essen machen zu helfe. Alle sitzen wir zusammen und schaelen Kartoffeln, Moehren ganz nach ihrer Art und Weise, der eine schneller der andere eben nicht.
Dann wird gemeinsam gegessen, der Wein fliesst und auch die Energie, denn hier ist eindeutig ein positives Klima zwischen den Leuten zu spueren, ich bin froh, dass ich hier geblieben bin. Ich treffe ein paar kuriose Gestalten hier, spaeter gehts mit den anderen auf die Matratzen…

